4. Zeitplanung

Dieser Abschnitt behandelt die Zeitplanung und stellt in der Übersicht auch den Ablauf des Zeitplans grafisch da. 

Wie im nachfolgenden Bild zu sehen ist, ist die Zeitplanung der Produktion in einer digitaler Plantafel dargestellt. Die Ansicht erfolgt anhand der Maschinen (2). 

Über "Zurück" (1) können Sie in die vorherige Ansicht zurückgelangen. Im eigentlichen Zeitplan kann die Ansicht (3) verändert werden. Standardmäßig ist die Ansicht auf 3 Tage eingestellt. Zu sehen sind alle Maschinen (2), die sich im System befinden. Durch die verschieden farbigen Balken im Zeitplan ist zu erkennen, welche Maschine aktuell eingeplant und in Produktion ist (grüner Balken), eingeplant und wartend ist (blauer Balken - in Abbildung jedoch nicht vorhanden), bereits vorgeplant ist (gelber Balken - in Abbildung jedoch nicht vorhanden) oder eine Planabweichung besitzt (roter Balken - in Abbildung jedoch nicht vorhanden).

Durch den Button "Zeitplanung neu laden" (8) wird ein manuelles Laden der aktuellen Ansicht ausgelöst. Dabei wird die Ansicht neu geladen und mit dem aktuellen Informationen aus dem System aktualisiert.

In der untersten Zeile werden Warnungen angezeigt (9) sofern es welche gibt. In dem vorliegenden Beispiel ist zu sehen, dass eine Person oder eine Maschine bei der Planung ignoriert wurde, da diese keine Verfügbarkeiten hat.

Arbeitsschritte konfigurieren

Durch einen Doppelklick auf einen Arbeitsschritt kann dieser konfiguriert werden. Dabei kann dieser fixiert werden. Dies erlaubt das Festsetzen des Arbeitsschritts zu der aktuellen Zeit. Damit ignoriert das System diesen Arbeitsschritt bei eventuellen Umplanungen und lässt es entsprechend an der Stelle. Des Weiteren kann dort ein frühster Zeitpunkt definiert werden. In der Regel wird dieser vom System berechnet, indem z.B. vorherige Arbeitsschritte oder Aufträge sowie Materialzuläufe berücksichtigt werden. Man hat jedoch hier die Möglichkeit dieses manuell anzugeben.

Manuell umplanen

Bei der manuellen Umplanung des Zeitplans öffnet sich die folgende Ansicht.

Nun kann man die Arbeitsschritte im Zeitplan beliebig verschieben. Dabei werden keine direkten Änderungen in die Produktion direkt übernommen, um so das arrangieren zu erleichtern. Erst über den Button "Änderungen übernehmen" (1) werden die Änderungen übernommen und überprüft. Da sich die Planungsparameter damit verändern haben, fragt das System, ob man eine Neuberechnung des Zeitplans durchführen will. 

Bei einer manuellen Umplanung werden die Arbeitsschritte an der entsprechenden Stelle fixiert und beim Optimieren nicht mehr vom System berücksichtigt. Dies ist durch einen dunklen Rand um die Arbeitsschritte gekennzeichnet. Um einen Arbeitsschritt wieder aus der Fixierung zu nehmen, führen Sie einen Doppelklick aus. Dabei öffnen sich ein Fenster indem der Harken für die Fixierung entfernt werden kann.

Ist-Zustand in Plan übernehmen

Der aktuell dargestellte Plan zeigt immer den Soll-Plan und spiegelt (je nach Einstellungen) nicht den Ist-Zustand ab. Wenn bspw. ein Arbeitsschritt früher gestartet wurde, dann wird dies nicht hier im Zeitplan berücksichtigt. Über den Button "Ist-Zustand übernommen" werden die tatsächlichen Zeiten in den Soll-Plan übernommen. Alternativ kann in den System-Einstellungen die automatische Anpassung aktiviert werden. Dabei wird der Ist-Zustand in bestimmbaren Abständen in den Zeitplan automatisch übernommen.

Zeitplanung optimieren

Das System versucht bei einer Änderung (z.B. ein neuer Auftrag oder eine Änderung der Verfügbarkeiten) den Zeitplan neu zu berechnen und zu optimieren. 

Dazu betrachtet das System verschiedene Bedingungen (Lieferzeit, verfügbare Ressourcen etc.) und versucht diese zu optimieren. Je nach Einstellungen, Ressourcen und Anzahl der Arbeitsschritten kann die Neuberechnung einige Sekunden dauern.