3.1. In Vorbereitung

Ein Artikel ist in Vorbereitung, wenn noch essentielle Informationen fehlen. Dies sind i.d.R. alle notwendigen Informationen, die zur Stückliste gehören. Zu diesem Zeitpunkt ist demnach noch nicht bekannt, was für ein Artikel gefertigt werden soll. 

Im Detail sind dies wie folgt aus:

Man kann über den Button "Details" (1) mehr über diesen Artikel und den Auftrag einsehen, die dann in der Seitenansicht (2) angezeigt werden.

Des Weiteren sieht man, dass dem Artikel noch Konstruktions-Dateien (3), Arbeitsplan (4) und Teil-Stücklisten (5) fehlen. Sie haben hier die Möglichkeit diese Informationen nachzutragen in dem Sie direkt auf die Buttons (1, 2 bzw. 3) klicken. Sie gelangen dann zu der jeweiligen Eingabe für die Dateien, den Arbeitsplan bzw. den Teil-Stücklisten. 

Damit stehen folgende Teil-Aufgaben hier zur Verfügung:

Konstruktions-Dateien hinzufügen

Im folgenden sehen sie die Ansicht, um Dateien zu einer Stückliste hinzuzufügen:

Durch Drag'n'Drop der Dateien auf das Upload-Feld (1) werden die Dateien direkt in das System hochgeladen. Alternativ kann mit einem Klick auf "Dateien auswählen" auch auf den Dateibrowser des Betriebssystems zurückgegriffen werden, um die gewünschten Dateien auszuwählen. 

Mittig werden in der Liste die vorhanden Dateien angezeigt. Sie haben bei einigen Dateiformaten auch die Möglichkeit, diese direkt anzeigen zu lassen. Unterstützt werden derzeit PDF, Bilder im JPG, PNG oder GIF-Format und Text-Dateien. Sie können die Dateien auch wieder auf ihren PC speichern (3) oder diese aus der Liste löschen. 

Wenn die Dateien von einer anderen Abteilung oder Person hochgeladet werden sollen, dann können Sie eine Anfrage für die Dateien neu auslösen, indem Sie den Button "Dateien erneut anfragen" (5) benutzen. Dies setzt voraus, dass im smartMES eine Benachrichtigungsfunktion für dieses Ereignis konfiguriert ist. Im Abschnitt 8. Gini können Sie eine solche Benachrichtigung hinzufügen, indem Sie dort als Regel eine "Stücklisten-Bedingung" mit dem Ereignis "Konstruktions-Dateien" hinzufügen. 

Wenn alle Dateien für diese Stückliste vollständig sind, dann können Sie diese Aufgabe mit "Dateiliste für Stückliste abschließen" beenden. Sie sehen nun, dass das Hinzufügen von Dateien geschlossen ist und keine Dateien mehr hinzugefügt werden können. So lange jedoch die gesamte Stückliste nicht vollständig und freigegeben ist, haben sie über den Button "Dateiliste für Stückliste wieder öffnen" die Möglichkeit, die Aufgabe wieder als "unvollständig" zu öffnen. 

Das erneute Anfragen und den Status ist auch in der zugehörigen Stückliste ersichtlich. Wenn Sie die Ansicht der Stückliste öffnen, dann sehen Sie folgende Informationen, wobei hier davon ausgegangen wird, dass das Hinzufügen der Dateien noch nicht abgeschlossen wurde:

Analog zur Ansicht in der Produktionsübersicht, sehen sie hier die drei Bedingungen. Jeder dieser Bedingungen hat einen Status (1) und zeigt an, ob die aktuellen Eingaben valide sind (2). 

Da das System hier so in den Einstellungen konfiguriert ist, dass mindestens eine Datei vorliegen muss, ist die Bedingung "Konstruktions-Dateien" valide, was mit einem grünen Harken dargestellt wird. Da das Hinzufügen der Dateien jedoch noch nicht abgeschlossen wurde, ist der Status noch nicht ok und wird mit einem roten "x" markiert. Man hat hier die Möglichkeit, die Anfrage für die Dateien erneut zu senden (3) oder auch die Aufgabe abzuschließen (4). Demnach entsprechen diese beiden Buttons den gleichen Buttons, wie sie auch in der zuvor gezeigten Ansicht zum Hochladen der Konsuktions-Dateien zur Verfügung stehen. 

Unterhalb sieht man auch die Dateien, die mit einem Klick auf den Namen geöffnet werden können (sofern das Dateiformat unterstützt wird, s.o.) und man kann von hier aus auch zur Ansicht zum Hochladen von Konstruktions-Dateien springen. Nach dem Klick auf den Button zum Abschließen der Bedingung, wird auch der Status für die Konstruktionsdateien als Ok angezeigt:

Das gleiche spiegelt sich dann auch in der Produktionsübersicht wieder, in dem diese Bedingung nun einen grünen Harken hat:

Im nächsten Schritt werden die Teil-Stücklisten hinzugefügt, sofern diese notwendig sind.

Teil-Stücklisten definieren

Das MES kann Hierarchien aus Stücklisten bilden. Für eine genauere Beschreibung siehe auch 5. Stücklisten. Hierbei ist es so gedacht, dass eine Stückliste die Komposition aus anderen Stücklisten sein kann. Beispielsweise könnte die Stückliste für einen Tisch zwei Teil-Stücklisten beinhalten. Zum einen die Stückliste für Tischbeine und zum anderen die Stückliste für die Tischplatte. Da dies jedoch nicht zwangsläufig so ist, ist die Standardeinstellung des Systems so, dass eine Stückliste keine Teil-Stücklisten zwingend benötigt. Aus diesem Grund ist die Bedingung sofort valide und erfüllt, obwohl keine Teil-Stücklisten angegeben wurden. Dies lässt sich unter Einstellungen -> Allgemein -> Stücklisten mit der Option "Teilstückliste ist erforderlich" ein- bzw. ausstellen. 

Wenn Sie für eine Stückliste definieren wollen, aus welchen Teil-Stücklisten diese definiert sein soll, dann können Sie dies über die entsprechende Ansicht machen. 

Wie im vorigen Abschnitt zu den Dateien beschrieben, haben Sie auch hier die Möglichkeit, die Bedingungen für die Teil-Stücklisten abzuschließen, erneut anzufragen oder, falls sie bereits geschlossen ist, diese wieder zu öffnen. 

Im Folgenden sehen Sie die Ansicht für Teil-Stücklisten:

Über das Eingabefeld unterhalb der Liste können Sie nach anderen Stücklisten suchen und diese hinzufügen. Im obigen Beispiel haben wir definiert, dass die Stückliste aus einer Mine, einem Schaft, einer Spitze und zwei Federn besteht.

Das System geht dann davon aus, dass Sie diese 5 Teile benötigen werden, um die Produktion für Artikel mit dieser Stückliste zu starten. Die Stücklisten selber definieren dabei, wie und woher diese 5 Teile kommen. Dazu mehr im Abschnitt 5. Stücklisten.

Wenn Sie diese Eingaben gespeichert haben, dann werden die Teil-Stücklisten auch in der Haupt-Stückliste angezeigt:

Im Gegenzug sehen Sie bspw. auch in der Ansicht für die Stückliste "Feder M3", dass diese Teil von der Stückliste "KUGEL_BESCH" ist, zu der wir diese hinzugefügt haben:

Wieder in der Stücklisten-Ansicht für KUGEL_BESCH, können Sie nun die Bedingung "Teil-Stücklisten" abschließen.

Im folgenden gehen wir weiter davon aus, dass einfachheitshalber diese Stückliste keine Teil-Stücklisten hat!

Für die Produktion fehlt nun nur noch der Arbeitsplan, der im folgenden Teilabschnitt beschrieben wird.

Arbeitsplan bearbeiten

Damit der Artikel produziert werden kann muss ein Arbeitsplan existieren. Dieser beschreibt die einzelnen Arbeitsschritte in der Produktion. Um den Arbeitsplan zu beschreiben können Sie in der Produktionsüberischt auf "Arbeitsplan" klicken oder entsprechend in der Stückliste auf "Arbeitsplan bearbeiten" oben rechts. Sie gelangen dann zum Arbeitsplan-Editor:

Der Arbeitsplan ist auf der linken Seite (1) zu sehen (hier noch leer) und kann durch Drag'n'Drop aus der Vorlagen-Liste (2) definiert werden. In der Vorlagen-Liste finden Sie verschiedene Arbeitsschritte (3) und deren mögliche Teil-Arbeitsschritte (4). 

Im Auslieferungszustand hat das smartMES nur die Vorlage "Arbeitsgang" mit den Teilschritten "Materialbeschaffung", "Vorbereiten", "Produzieren" und "Ruhezeit". Durch zusätzlich installierte Plugins oder durch individuelle Anpassungen des Systems können ggf. weitere Arbeitsschritte als Vorlagen zur Verfügung stehen. 

Um einen Arbeitsschritt hinzuzufügen, ziehen Sie diesen per Drag'n'Drop aus der Liste in den Editor-Bereich auf der linken Seite. Wir wählen hier z.B. "CNC-Fräsen" als Arbeitsschritt aus. Danach erhalten wir folgenden Plan:

Sie sehen nun, dass dieser Schritt im Plan vorhanden ist und aus 3 Teil-Schritten besteht. Sie haben hier die Möglichkeit, die Teilschritte anzupassen, indem sie Teilschritte löschen oder auch weitere Teilschritte hinzuzufügen. Um weitere Teilschritte hinzuzufügen, können Sie diese ebenfalls durch Drag'n'Drop aus dem Vorlagen-Bereich nehmen. Die Teilarbeitsschritte müssen dabei zu dem Hauptschritt passen. Wenn Sie hier also z.B. einen Teilarbeitsschritt von der Vorlage "Arbeitsgang" - z.B. "Produzieren" - nehmen, sehen Sie, dass sie diesen nicht zu "CNC Fräsen" hinzufügen können.

Wenn Sie nun aber z.B. einen Schritt aus der Vorlage "CNC Fräsen" benutzen, wie z.B. "Fräsen", dann können Sie diesen hinzufügen:

Innerhalb des Editor-Bereichs auf der linken Seite können Sie die Schritte auch umsortieren. Nehmen Sie per Drag'n'Drop den Teilschritt und schieben diesen an eine neue Stelle:

Nun können Sie noch Angaben für die einzelnen Schritte machen, um den Arbeitsschritt "CNC-Fräsen" genauer zu beschreiben. Klicken Sie dazu in dem Arbeitsschritt auf "Schritt konfigurieren". Der Vorlage-Bereich wird dabei geschlossen und der Konfigurations-Bereich für den Arbeitsschritt wird geöffnet:

  1. Der Name des Arbeitsschrittes. Dieser wird an den verschiedenen Stellen angezeigt und wird als Tätigkeit des Arbeitsschrittes verwendet. In der Ansicht für Maschinen bzw. Ressourcen wird dies dann z.B. als "CNC Fräsen starten" oder "CNC Fräsen" beenden dargestellt. Dasselbe gilt für die Namen der Teilschritte. 

  2. Mit der Beschreibung kann man weitere Details zum Arbeitsschritt angeben. Diese werden dann in der Übersicht des Arbeitsschrittes oder an den Maschinen entsprechend dargestellt.

  3. Mit der Rüstzeit wird die voraussichtliche Dauer für das Rüsten des Arbeitsschrittes angegeben. Diese Zeit wird nur einmal pro Arbeitsschritt berechnet, bleibt somit immer gleich, egal ob 10 oder 100 Stück produziert werden soll. 
    In diesem Beispiel wird die Rüstzeit aus den Teilarbeitsschritten summiert, indem dort alle Teilarbeitsschritte vom Typ "Rüsten" berücksichtigt werden (hier also die Teilschritte "Rüsten" und "Abrüsten"). Gibt es keine Teilschritte, kann man die Dauer hier direkt angeben.

  4. Die Dauer ist die Produktionszeit für ein Stück. Das heißt, dass dass diese mit der Anzahl der im Auftrag angegeben Menge multipliziert wird. Ist die angegebene Dauer hier bspw. 5 Minuten, dann dauert der Arbeitsschritt bei 10 Stück entsprechend 50 Minuten und bei 100 Stück dann 500 Minuten.
    Genau wie bei der Rüstzeit, wird die Rüstzeit in diesem Beispiel aus den Teilschritten aufsummiert. Dazu werden alle Teilschritte berücksichtigt, deren Typ "Ausführung" ist. Gibt es keine Teilschritte, kann man die Dauer hier direkt angeben. 

  5. Bei Bemerkungen können Sie weitere Hinweise angeben, die lediglich bei der Produktion z.B. in der Maschinen-Ansicht angezeigt werden und z.B. der Person an der Maschine helfen können.

  6. Bei Maschinen definieren Sie auf welchen Maschinen dieser Arbeitsschritt ausgeführt werden kann. 


    Hier können entweder explizit mehrere Maschinen oder Maschinengruppen ausgewählt werden. Das System betrachtet die Auswahl als "Oder-Verknüpfung". Wählen Sie demnach die "CNC Drehmaschine 1" und das "CNC Fräszentrum 2" aus, so bedeutet dies, dass der Arbeitsschritt an "CNC Drehmaschine 1" oder "CNC Fräszentrum 2"  gestartet werden kann. Dasselbe gilt für die Gruppen. Fügen Sie demnach die Gruppe "CNC Fräsen" hinzu, zu denen die Maschinen "CNC Fräszentrum 1" und "CNC Fräszentrum 2" gehören, dann kann der Arbeitsschritt an Maschine "CNC Fräszentrum 1" order"CNC Fräszentrum 2" gestartet werden. Wenn man wie vorher beschrieben "CNC Drehmaschine 1" und das "CNC Fräszentrum 2" als Einzelmaschine ausgewählt hat und zusätzlich die Gruppe "CNC Fräsen" auswählt, dann ergibt dies "CNC Drehmaschine 1", "CNC Drehmaschine 1" und das "CNC Fräszentrum 2" als mögliche Maschinen.

    Im Gegensatz zu einzelne Maschinen werden Gruppen erst zum Zeitpunkt der Einplanung in die einzelnen möglichen Maschinen aufgelöst. Haben Sie bspw. vor einem Jahr in einem Arbeitsplan die Gruppe "CNC Fräsen" angegeben und in der Zwischenzeit eine neue Maschine, die nun zu der Gruppe "CNC Fräsen" gehört, dann wird die neue Maschine auch bei einem neuen Auftrag für diesen älteren Arbeitsplan mit berücksichtigt, da erst jetzt die Maschinen aus der Gruppe aufgelöst werden.

    Werden keine Maschinen oder Maschinengruppen ausgewählt, dann bedeutet dies, dass der Arbeitsschritt an allen Maschinen ausgeführt werden kann.

  7. Die Zuordnung von Personen erfolgt analog zu der Zuordnung von Maschinen im vorherigen Schritt. Somit hat man auch hier die Möglichkeit explizite Personen oder auch Personengruppen anzugeben. Dies ermöglich z.B. dass der Arbeitsschritt nur von bestimmten Personen oder Personengruppen mit der entsprechenden Kenntnis ausgeführt werden sollen.

    Hier gibt es jedoch eine Abweichung, die zu berücksichtigen ist: Maschinen haben berechtigte Personen, die bei der Konfiguration der Maschinen (siehe 9.1. Maschinen) angegeben werden können. Diese sind maßgeblich bei der Einplanung, sodass bei der Konfiguration des Arbeitsschrittes hier nur die Menge der berechtigten Personen "verkleinert" werden kann. Die tatsächlich verwendeten Personen bei der Einplanung wird somit aus der Schnittmenge der hier angegeben Personen und der berechtigten Personen berechnet.
    Ferner kann dies dazu führen, dass ein Arbeitsschritt nicht geplant werden kann, wenn im Arbeitsschritt z.B. "Maschine 1" und "Person A" explizit angegeben wurde, aber "Person A" keine Berechtigung für "Maschine 1" hat. Sind bei "Maschine 1" z.B. "Person A" und "Person B" berechtigt und man gibt bei der Konfiguration des Arbeitsschrittes nur "Person A" an, dann wird auch nur "Person A" bei der Planung berücksichtigt, obwohl "Person B" auch eine Berechtigung hätte.
    Gibt man in der Konfiguration des Arbeitsschritts keine Person oder Personengruppe an, werden demnach alle Personen beim Einplanen berücksichtigt, die eine entsprechende Berechtigung für die im Schritt zuvor zugewiesenen Maschinen haben.

  8. Sie haben die Möglichkeit, zusätzliche Dateien für diesen Arbeitschritt anzugeben, die dann - im Vergleich zu den Stücklisten-Dateien (siehe oben unter "Konstruktions-Dateien hinzufügen" - nur für diesen Arbeitsschritt und nicht für den gesamten Arbeitsplan zur Verfügung stehen. 

    Ziehen Sie eine Datei aus einem Ordner des Betriebssystems auf das graue Feld auf der linken Seite oder klicken Sie auf "Datei auswählen", um eine Datei durch den Öffnen-Dialog auszuwählen. Auf der rechten Seite sehen Sie alle bestehenden Dateien und können diese ggf. wieder mit "Löschen" entfernen.

  9. Ein Arbeitsschritt kann aus beliebigen Teil-Arbeitsschritten bestehen, was wie folgt aussieht:



    Wie auch in dem oberen Arbeitsschritt kann hier ein Name (1) über (3) angegeben werden und mit einer Beschreibung (4) und einer Bemerkung (6) ergänzt werden. Diese Informationen sind dann z.B. auch an den Maschinen sichtbar. 
    Der Typ des Teilarbeitsschrittes (2) definiert als was dieser Teilarbeitsschritt berücksichtigt wird. Je nach Typ macht sich dies auf die von der Planung berechneten Zeit bemerkbar. So werden die Zeiten vom Typ "Rüsten" oder "Warten" nur einmalig pro Arbeitsplan berücksichtigt, während "Ausführung" jeweils pro Stück berücksichtigt werden. Der Typ wird aus der Vorlage vorgegeben, da hier ggf. noch weitere Informationen bzw. Abhängigkeiten mitgeliefert werden. Daher kann man aus einem "Rüsten"-Teilschritt keinen "Ausführen"-Teilschritt machen.

    Die Zeit für diesen Arbeitsschritt definiert man in unter "Geschätzte Rüstzeit" (5) - was je nach Typ eventuell anders bezeichnet wird. Diese Dauer wird dann in den oberen Schritt aufsummiert und dort dargestellt (7). Wie weiter oben beschrieben, ergibt sich die summierte Summe im Hauptarbeitsschritt aus der Summe alle Teilarbeitsschritte vom gleichen Typ.


  10. Unterhalb können Sie dann die Konfiguration des Arbeitsschrittes speichern und übernehmen.



  11. Wie auch bei der Teil-Stückliste oder den Dateien, hat man hier die Möglichkeit die Anfrage für das Erstellen des Arbeitsplans neu zu versenden, falls man nicht selbst dafür zuständig ist und ggf. eine andere Person darüber informieren möchte.
  12. Wenn der Arbeitsplan vollständig ist, dann kann man diesen abschließen und damit für die Produktion freigeben. 
    Falls die Stückliste noch nicht freigegeben und noch nicht in Verwendung ist und der Arbeitsplan abgeschlossen ist, dann hat man auch hier die Möglichkeit, die Bearbeitung wieder zu öffnen. Dies ist analog zu den Dateien und den Teil-Stücklisten.


Stückliste Freigeben

Wenn die letzte Bedingung für eine Stückliste abgeschlossen wurde, also im folgenden Beispiel nach dem Hinzufügen eines validen Arbeitsplan, wird die Stückliste automatisch freigegeben, da sie nun produktionstauglich ist.

Entsprechend wird in diesem Beispiel beim Speichern des Arbeitsplans die Stückliste freigegeben. Gibt es Artikel in der Produktion, die auf diese Stückliste warten, dann werden auch diese Artikel in der Produktion freigegeben.Das heißt, dass die Artikel vom Zustand "In Vorbereitung" in den nächsten Zustand "In Planung" verschoben werden. Dabei wird auch eine zeitliche Einplanung berechnet und diese vom System vorgeschlagen. Da dies je nach Konfiguration des Systems eventuell etwas Zeit in Anspruch nehmen, dauert hier auch das Speichern des Arbeitsplans entsprechend länger.

Ist das System so konfiguriert, dass die Stückliste manuell freigegeben werden muss, haben Sie in den Stücklisten die entsprechenden Buttons "Freigeben":

Automatische Freigabe und Überspringen von "In Vorbereitung"

Wenn eine Stückliste freigegeben wurde, dann ist diese automatisch für zukünftige Aufträge auch freigegeben. Das heißt, dass bei einem neuen Auftrag mit einem Artikel, der dieselbe Stückliste verwendet, dieser Schritt "In Vorbereitung" übersprungen wird und die Dateien, der Arbeitsplan etc. automatisch aus der existierenden Stückliste entnommen. Für Änderungen muss daher eine explizite Änderung der Version der Stückliste erstellt werden oder dann entsprechend eine neue Revision verwendet werden, was faktisch einer neuen Stückliste entspricht. Siehe dazu hier: 5. Stücklisten.

Nächster Schritt

Sobald die Stückliste freigegeben wurde, ist der zugehörige Artikel im nächsten Zustand: 3.2. In Planung